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Milte-Ostmilte

Dieses ist die Beschreibung des Warendorfer Ortsteil Milte-Ostmilte.

Hausstätten- und Höfeliste

[Ostmilter Hausstätten- und Höfeliste]

Sie umfasst die Hofnummern 1 bis . Dieses ist etwa der Umfang der 1820 existierenden Häuser und Höfe.

Geschichte

Nach den altgermanischen Brukterern, die sich auf Höfen entlang der Hessel und Bever niederließen, siedelten später Sachsen in den Milter Fluren und erweiterten die Nutzbarmachung der Eschflure und Marken. Bei der Grabung 1938 wurden Pfostenspuren eines Grubenhauses entdeckt und ein nicht ganz vollständig erhaltener Grundriss eines circa 25 m langen und 6,5 m breiten Langhauses, das in die Zeit von Christi Geburt bis ins 5. Jahrhundert eingeordnet wurde. Neueren Datums sind Spurenfunde von Grubenhäusern aus dem 5. Jahrhundert nach Chr., sowie der seltene Fund einer Glasscherbe. Mit der Eroberung durch den Franken Karl den Großen wurden auch die auf Milter Gebiet lebenden Bauern christianisiert. Drei Rittersitze wurden gegründet: Rengering und Vinnenberg, im Westen bzw. Osten an der Bever gelegen, und der Rittersitz Millethe im Süden an der Hessel.

Die erste urkundliche Erwähnung von „Millethe“ stammt aus dem Jahr 1146. In der „Clarholzer Papsturkunde“ bestätigt Eugen III. dem Clarholzer Konvent Besitztümer und Güter, zu denen auch vier Schilling des Zehnten aus Milte gehörten. Der mittelalterliche Name „Millethe“ geht möglicherweise auf den Wortstamm „mellô“ für Sand, Sandbank zurück. Heidesandboden ist markanter Teil der geologischen Beschaffenheit des Milter Gebietes. An der im Süden des Dorfes entlangfließenden Hessel fanden sich zahlreiche Sandbänke und Brinke (Dünen).

Milte gehörte bis 1803 als Kirchspiel dem Fürstbistum Münster an und unterstand dem Amt Sassenberg. Nach der Übernahme des Gebietes durch Preußen war es bis 1809 Teil des Königreichs Preußen. Durch den Einmarsch Napoleons gehörte Milte bis 1813 dem Kaiserreich Frankreich an, bevor es dann wieder Teil Preußens wurde. Ab 1841 wurde Milte selbständige Gemeinde und war dem Amt Ostbevern zugeordnet. Auch nach der Einigung des Deutschen Reiches und bis in die Bundesrepublik Deutschland hatte dieser Rechtsstatus weiter Bestand.

Mit der kommunalen Neuordnung (Münster/Hamm-Gesetz) verlor Milte am 1. Januar 1975 seine Selbständigkeit und wurde in die Stadt Warendorf eingemeindet.

1996 feierte das Dorf Milte sein 850-jähriges Bestehen.

Karten

Stadt Warendorf im Kreis Warendorf

Die Ortsteile der Stadt Warendorf

Milte Dorf, siehe: Maps

Dokumente

Verweise

Auskünfte

Komunal-, Kreis- und Stadtarchiv Warendorf

Heimatvereine

Auskünfte oder weitere ausführliche Unterlagen in digitaler Form zu einzelnen Höfen erhalten Sie unter:

                  info@westfalenhoefe.de
wiki/warendorf_milte_ostmilte.txt · Zuletzt geändert: 2021/04/02 20:52 von michael